In a Galaxy far, far away…

Die wohl größte Herausforderung steht Captain Janecake bevor. Eine Naschkatze wünscht sich eine R2D2 Torte. Dazu gibt es folgende Bitten:

– der Freund Luke Skywalker’s sollte möglichst groß sein

– wirklich was her machen

– der Kuchen soll schön durchgebacken sein

Captain Janecake nimmt den Auftrag an. Beim Backen des Prototyps zwei Wochen vor Abgabetermin stellt sie fest: ihren “go-to-dough”, also dem Cupcake-Teig, dem sie vertraut (und den so viele Naschbarbaren lieben), kann sie nicht nutzen. Zudem hat das Mutterschiff natürlich wie immer eigene Ansprüche:

– die Torte ist für einen Kindergeburtstag. Das bedeutet Leistungsdruck: diese Party muss versüßt werden. Keine Kompromisse, R2D2 muss gut aussehen, gut schmecken und detailverliebt sein

– R2D2 ist der coolste Roboter des Universums: Styropor, Holzplatten und ähnliche Tricks, die die meisten R2D2-Konditoren verwenden, sind aus Respekt für Star Wars und deren jungen Fans nicht einzusetzen. Außer ein paar Zahnstocher für Support soll alles essbar sein

– Apropos essbar: natürlich wird die Torte aus hauptsächlich ökologisch angebauten Zutaten hergestellt

Captain Janecake entscheidet schnell: die Basis wird ihr ebenfalls berühmter Marmorkuchen (der Likör bleibt diesmal draußen – Kindergeburtstag, Leute!) mit einer Schokobuttercreme. Die Beine machen uns beim Prototyp einige Sorgen. Teig ist hier keine Option, er würde mit der Last des Fondants zusammenbrechen. Hier habe ich die Idee: Amaranth-Riegel so zu nutzen, wie der Cake-Boss seine Reisplatten nutzt…nur halt, dass man unsere Beine auch essen kann. Mit der Hilfe von Naschbarbie entwickele ich die Beine als Prototyp. Es funktioniert. Die Reise zu einer R2D2 Torte kann beginnen.